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Christoph Neubert

Achtung Betrug - aktuelle Tricks und wie Sie sich schützen

----- UPDATE FEBRUAR 2019 ----

Warnung vor "Vishing" mit Apple-Telefonnummer


Durch eine Fälschung von Apples echter Service-Nummer versuchen Kriminelle, iPhone-Nutzer abzuzuocken. Aktuell breitet sich eine neue Vishing-Methode (Voice Phishing) aus. Mit Hilfe von so genannten "Call ID Spoofing" - also dem Fälschen von Telefonnummern - rufen Betrüger bei iPhone-Nutzern unter der scheinbar echten Service-Hotline an. Auf dem Display wird sogar Apples Firmenzentrale angezeigt.

Der vermeintliche Service-Mitarbeiter hinterlässt eine Rückrufbitte, da Hacker in Server eingedrungen wären, die Apple-IDs beinhalten. Ruft der Betroffene zurück, landet er in einem Callcenter in Indien, wo ihm teure Sicherheitsdienstleistungen verkauft werden sollen, die ihm vor dem Hackerangriff schützen.

Nach Microsoft nun auch Apple

Vishing selbst ist nicht neu. Bereits seit Jahren geben sich Kriminelle als Microsoft-Mitarbeiter aus und wollen einen angeblichen Virusbefall beheben. Neu im aktuellen Fall ist, dass die Betrüger eine echte Nummer vorgaukeln und der Betrug schwerer zu durchschauen ist.

Wie können Sie sich schützen?

  • Vertrauen Sie nicht allein der Anrufer-Nummer, diese kann gefälscht sein.
  • Beenden Sie im Zweifel das Telefonat und rufen Sie bei der offiziellen Rufnummer an, die Sie z.B. auf der offiziellen Website finden.
  • Tätigen Sie nie Zahlungen. Unternehmen, Banken, Behörden oder auch Verbraucherzentralen fordern telefonisch niemals Zahlungen an.
  • Geben Sie am Telefon keine sensiblen Daten wie Ihre Kontonummer, PINs oder ähnliches preis.
  • Lassen Sie sich bei angeblichen Computer-Problemen nicht zum Installieren von Fernwartungssoftware überreden.

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----- UPDATE JANUAR 2019 ----

Steigende Anzahl an Betrugsmeldungen zu Kryptowährungen


In den vergangenen Wochen konnten wir eine erhöhte Anzahl an Reklamationen feststellen, die auf Tradingplattformen zeigen, über die Kryptowährungen / Anlagen in Kryptowährungen gehandelt bzw. angeboten werden.

Auffällig in diesem Zusammenhang ist die Bewerbung der Plattformen über Werbebanner auf seriösen Internetseiten. Die Werbung nimmt Bezug auf die bekannte TV-Show "Höhle der Löwen" und behauptet, die Löwen der Show hätten in die Plattform investiert. Nach unseren Erkenntnissen fand ein solches Investment nicht statt.

Wir betrachten die Plattform als kritisch und raten von einem Investment ab. Die Bezahlung erfolgt unter Angabe der Kreditkartendetails. Teilweise werden damit auch verdeckte Investmentabonnements abgeschlossen.

Ob es für den bezahlten Betrag einen Investmentwert gibt, entzieht sich unserer Kenntnis. Jedoch ist allen Reklamationen gemein, dass es in der Folge der Rückabwicklung massige Probleme gab und der Kunde ggf. auf einem Schaden sitzen bleibt.

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----- UPDATE DEZEMBER 2018 ----

Aus aktuellem Anlass warnen wir vor der Betrugsmasche "Anfragen / Mails von Apple".


Die Masche

Apple Kunden sind von Spam-Mails betroffen. Betrüger versenden Phishing-Mails betreffend Ihrer Apple ID oder iTunes ID sowie im Namen des Apple AppStores.

Mit den Spam-Mails im Namen von Apple sollen persönliche Daten gestohlen werden oder darauf Zugriff erlangt werden.

Beispielfall:
Kunde erhält im Namen von Apple eine E-Mail mit einer Rechnung für z.B "Europa Unbegrenzt 30 Tage Pass"  oder ähnlich. Ist der Kunde damit nicht einverstanden, weil diese Bestellung nie von ihm aufgegeben wurde, kann per "klick" widersprochen werden. Zur Bestätigung fordert der Betrüger den Kunden auf, sein Apple-ID-Passwort einzugeben. Der Betrüger besitzt mit Email-Adresse (= meist die Apple ID) und Passwort Zugriff auf die im Apple Account hinterlegten Daten.

Was ist zu tun:
Bitte löschen Sie diese E-Mails und folgen Sie daraus niemals Aufforderungen zur Eingabe von Passwörtern, PINs, Kreditkartendaten oder ähnlichem.

Wenn Sie sich in Bezug auf Kreditkartendaten unsicher sind, wenden Sie sich bitte an Ihre Karten-Hotline (siehe Rückseite Ihrer Kreditkarte).

Weitere Betrugsversuche in Zusammenhang mit der Apple ID hat www.onlinewarnung.de zusammengestellt.

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Betrüger geben sich als Microsoft-Techniker aus

In letzter Zeit häufen sich die Berichte über Betrugsfälle, bei denen Kunden Anrufe von vermeintlichen Microsoft- oder Apple-Technikern erhalten. Die Betrüger geben an, sich online um bestehende Computerprobleme kümmern zu wollen. Gewähren die Betroffenen den Zugriff auf den heimischen Computer, infizieren die Betrüger diesen mit Schadsoftware, um bei anschließenden Online-Überweisungen unbemerkt betrügerische Transaktionen tätigen zu können.

Allein 2017 haben sich 153.000 Opfer bei Microsoft gemeldet. Auch unsere Kunden erhalten immer wieder solche Anrufe. Die Polizei warnt ebenfalls vor diesen Fällen.

Seien Sie bei unerwarteten Anrufen immer skeptisch und geben Sie keine persönlichen Informationen preis. Behauptet jemand bei diesen unerwarteten Anrufen, er sei von Microsoft oder Apple, dann legen Sie einfach auf.


Was ist zu tun im Falle eines Betrugsversuchs?

  • Melden Sie sich sofort vom Onlinebaning ab.
  • Wenden Sie sich umgehend an unsere Sicherheitshotline zur Sperrung Ihrer Onlinebanking-Vereinbarung (montags bis freitags von 8.30 bis 17.00 Uhr unter 0711 124-45003)
  • Nutzen Sie bis auf weiteres nicht mehr den infizierten Rechner
  • Wenden Sie sich an die Polizei und melden Sie den Betrungsversuch am Besten auch an Microsoft (klicken Sie hier)


Ganz grundsätzlich gilt: Die BW-Bank und andere seriöse Dienstleister werden Sie niemals am Telefon nach Kreditkartendaten fragen oder zur Durchführung einer Online-Banking-Überweisung auffordern.

Beachten Sie hierzu bitte auch unsere Sicherheitshinweise.


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