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Wer ist von PSD2 betroffen?

Alle Kunden sind betroffen. Es gibt Änderungen im Online-Banking, bei Kartenzahlungen (sowohl im Laden als auch Online) und der Nutzung von Drittdiensten. Es sind auch Geschäftskunden / Unternehmenskunden betroffen (z.B. Änderungen beim Business-Portal, DFÜ-Bedingungen).

Eine Übersicht der Änderungen erhalten alle Kunden per Post. Darüber hinaus können Sie sich bei Fragen jederzeit an unsere Service-Community, das BW-Bank Service-Center oder Ihre Filiale wenden.

Siehe auch: Wie erreiche ich die BW-Bank?

Lesen Sie auch unseren Übersichtsbeitrag: Am 14. September tritt PSD2 in Kraft - was bedeutet das für Sie?

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Kann ich den Änderungen von PSD2 widersprechen?

Sie können den geänderten Bedingungen widersprechen. Der Widerspruch muss bis spätestens 14. September schriftlich bei uns eingegangen sein.

Sie können pauschal allen Änderungen widersprechen oder sich auf einzelne Punkte beziehen und nur diesen widersprechen.

Bitte beachten Sie: PSD2 regelt die Bedingungen für den Zahlungsverkehr verbindlich und einheitlich für die gesamte EU. Der Großteil der Änderungen betrifft grundlegende Funktionen oder Sicherheitseinstellungen. Ein Widerspruch gegen diese Änderung kann zur Folge haben, dass wir Ihnen Services und Funktionen (z.B. Online-Banking) nicht mehr anbieten dürfen. Lassen Sie sich vorab am Besten individuell von uns zu den möglichen Folgen informieren und beraten.

Siehe auch: Wie erreiche ich die BW-Bank?

Lesen Sie auch unseren Übersichtsbeitrag: Am 14. September tritt PSD2 in Kraft - was bedeutet das für Sie?

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Welche Vorteile bietet PSD2 für mich beim Online-Banking?

Die Änderungen durch PSD2 machen Ihr Online-Banking noch sicherer, da durch die so genannte starke Kundenauthentifizierung strengere Regeln für z.B. Log-in oder Logout gelten.

Darüber hinaus bringt PSD2 weitere Vorteile für Sie:

  • Kontoüberträge werden komfortabler, da keine TAN-Eingabe mehr notwendig ist.
  • Die Transparenz ggü. Drittdiensten wird erhöht. Sie sehen künftig genau, welche Drittdienste auf Ihre Konten zugreifen und erhalten unter anderem Informationen zum Namen des Drittdienstes, der erteilten Zugriffsrechte sowie das Datum des letzten Zugriffs.
  • Die Einführung der neuen Schnittstelle für Drittdienste (XS2A) verhindert, dass diese Dienste den von Ihnen erteilten Zugang nutzen können, um mehr Daten abzuziehen als erlaubt (so genanntes Screen Scraping). Je nach Art des Dienstes wird auch der Funktionsumfang eingeschränkt. Mehr dazu: Was bedeutet Drittanbieter?

Lesen Sie auch unseren Übersichtsbeitrag: Am 14. September tritt PSD2 in Kraft - was bedeutet das für Sie?

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Was passiert, wenn ich den Änderungen durch PSD2 im Online-Banking widerspreche?

Die Änderungen im Online-Banking (z.B. automatischer Logout bei Inaktivität nach fünf statt bisher 12 Minuten) werden durch die EU-Verordnung vorgeschrieben und sind rechtlich für alle Banken bindend. Wird diesen Änderungen widersprochen, müssen wir Ihren Online-Banking-Zugang löschen.

Benötigte Dokumente und Kontoauszüge müssen rechtzeitig gespeichert werden.

Wir empfehlen Ihnen, sich vor einem Widerspruch von uns beraten zu lassen. Gern erläutern wir Ihnen noch einmal im Detail die gesetzlichen Änderungen und notwendigen Anpassungen.

Siehe auch: Wie erreiche ich die BW-Bank?

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Warum brauche ich beim Bezahlen mit Kreditkarte künftig eine PIN statt Unterschrift?

Die PIN-Eingabe wird bei Zahlungen im In- und Ausland durch PSD2 zum Standard. Dadurch soll die Sicherheit weiter verbessert werden, da eine nur dem Inhaber bekannte PIN den Schutz vor Missbrauch gegenüber einer Unterschrift erhöht.

Die Umsetzung erfolgt nicht auf einmal und ist von Land zu Land unterschiedlich geregelt. In vielen europäischen Urlaubsländern wird die PIN komplett die Unterschrift ersetzen. In Deutschland werden bis auf Weiteres beide Verfahren zulässig sein, so dass die Umstellung hier etwas langsamer erfolgen dürfte.

Wir empfehlen, sich die PIN der Kreditkarte einzuprägen, um Sie bei Bedarf eingeben zu können. Sollten Sie Ihre PIN vergessen haben, können Sie sich einfach und schnell eine neue Wunsch-PIN anfordern. Die erste Wunsch-PIN ist dabei sogar kostenfrei. Weitere Informationen unter bw-bank.de/WunschPIN

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Was passiert, wenn ich mich nicht genau nach 90 Tagen einlogge und eine TAN eingebe?

Die Regelung zur starken Kundenauthentifizierung sieht vor, dass nach 90 Tagen eine TAN zusätzlich zum gewohnten Login eingegeben werden muss.

Dies betrifft das erste Login nach dieser Zeitspanne. Erfolgt dieser zum Beispiel erst nach 99 Tagen, wird die TAN dann abgefragt. Es erfolgt keine Sperrung oder ähnliches Ihres Zugangs, sollten Sie nicht immer genau nach 90 Tagen eine TAN eingeben.

Lesen Sie auch unseren Übersichtsbeitrag: Am 14. September tritt PSD2 in Kraft - was bedeutet das für Sie?

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Ich habe nur einen lesenden Zugriff auf das Online-Banking. Warum soll ich ein TAN-Verfahren auswählen?

PSD2 erhöht die Sicherheit im Online-Banking. Dazu gehört auch, dass Sie alle 90 Tage beim Login zusätzlich eine TAN eingeben müssen.

Dies betrifft alle Kunden, also auch diejenigen, die nur einen so genannten lesenden Zugriff auf ein oder mehrere Konten haben. Auch für diese Kunden ist ab sofort ein TAN-Medium erforderlich, um sich weiterhin im Online-Banking anmelden zu können.

Erfahren Sie hier mehr über die TAN-Medien: Entscheidungshilfe TAN-Verfahren

Lesen Sie auch unseren Übersichtsbeitrag: Am 14. September tritt PSD2 in Kraft - was bedeutet das für Sie?

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