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Kann ich die automatische Abmeldezeit im Online-Banking wieder auf 12 Minuten erhöhen?

Nein, das ist nicht möglich. Es handelt sich um eine gesetzliche Anforderung, die das Online-Banking noch sicherer machen soll. Daher erfolgt das automatische Logout bei Inaktivität ab dem 14. September bereits nach fünf Minuten.

Lesen Sie auch unseren Übersichtsbeitrag: Am 14. September tritt PSD2 in Kraft - was bedeutet das für Sie?

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Warum brauche ich beim Bezahlen mit Kreditkarte künftig eine PIN statt Unterschrift?

Die PIN-Eingabe wird bei Zahlungen im In- und Ausland durch PSD2 zum Standard. Dadurch soll die Sicherheit weiter verbessert werden, da eine nur dem Inhaber bekannte PIN den Schutz vor Missbrauch gegenüber einer Unterschrift erhöht.

Die Umsetzung erfolgt nicht auf einmal und ist von Land zu Land unterschiedlich geregelt. In vielen europäischen Urlaubsländern wird die PIN komplett die Unterschrift ersetzen. In Deutschland werden bis auf Weiteres beide Verfahren zulässig sein, so dass die Umstellung hier etwas langsamer erfolgen dürfte.

Wir empfehlen, sich die PIN der Kreditkarte einzuprägen, um Sie bei Bedarf eingeben zu können. Sollten Sie Ihre PIN vergessen haben, können Sie sich einfach und schnell eine neue Wunsch-PIN anfordern. Die erste Wunsch-PIN ist dabei sogar kostenfrei. Weitere Informationen unter bw-bank.de/WunschPIN

Lesen Sie auch unseren Übersichtsbeitrag: Am 14. September tritt PSD2 in Kraft - was bedeutet das für Sie?

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Was passiert, wenn ich mich nicht genau nach 90 Tagen einlogge und eine TAN eingebe?

Die Regelung zur starken Kundenauthentifizierung sieht vor, dass nach 90 Tagen eine TAN zusätzlich zum gewohnten Login eingegeben werden muss.

Dies betrifft das erste Login nach dieser Zeitspanne. Erfolgt dieser zum Beispiel erst nach 99 Tagen, wird die TAN dann abgefragt. Es erfolgt keine Sperrung oder ähnliches Ihres Zugangs, sollten Sie nicht immer genau nach 90 Tagen eine TAN eingeben.

Lesen Sie auch unseren Übersichtsbeitrag: Am 14. September tritt PSD2 in Kraft - was bedeutet das für Sie?

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Ich habe nur einen lesenden Zugriff auf das Online-Banking. Warum soll ich ein TAN-Verfahren auswählen?

PSD2 erhöht die Sicherheit im Online-Banking. Dazu gehört auch, dass Sie alle 90 Tage beim Login zusätzlich eine TAN eingeben müssen.

Dies betrifft alle Kunden, also auch diejenigen, die nur einen so genannten lesenden Zugriff auf ein oder mehrere Konten haben. Auch für diese Kunden ist ab sofort ein TAN-Medium erforderlich, um sich weiterhin im Online-Banking anmelden zu können.

Erfahren Sie hier mehr über die TAN-Medien: Entscheidungshilfe TAN-Verfahren

Lesen Sie auch unseren Übersichtsbeitrag: Am 14. September tritt PSD2 in Kraft - was bedeutet das für Sie?

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Wieso gibt es Änderungen bei den Bedingungen für meine Kreditkarte / Debitkarte?

Durch PSD2 kommt es zu Erweiterungen des Funktionsumfangs beim mobilen Bezahlen (z.B. Google Pay). Künftig können Sie die Authentifizierung direkt über Ihr Smartphone vornehmen (z.B. per Fingerabdruck) und Zahlungen so auslösen. Das neue Verfahren erfüllt die Anforderungen an eine Zwei-Faktor-Authentifizierung durch den Besitz des Smartphones und die Inhärenz durch Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.

Diese Neuerung und die damit zusammenhängenden Regelungen wurden in den Bedingungen für die digitale Kreditkarte / Debitkarte aufgenommen.

Siehe auch:

Was ist ein Authentifizierungselement?

Was sind individualisierte Authentifizierungsverfahren?

Lesen Sie auch unseren Übersichtsbeitrag: Am 14. September tritt PSD2 in Kraft - was bedeutet das für Sie?

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Was sind individualisierte Authentifizierungsverfahren und welchen Vorteil habe ich davon?

Individualisierte Authentifizierungsverfahren dienen der Feststellung, ob die Person, die das Gerät zur Zahlung verwendet, tatsächlich der rechtmßige Inhaber des jeweiligen Zahlungsinstruments ist. Dies betrifft vor allem moderne Zahlungsmethoden wie der Einsatz digitaler Debit-/Kreditkarten beim mobilen Bezahlen mit dem Smartphone.

Die Authentifizierung wird direkt über das mobile Endgerät vorgenommen. Das Verfahren nennt sich CDCVM (Consumer Device Cardholder Verification Method) und bezeichnet die Identifikation mit Hilfe von z.B. Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-Code.

Das neue Verfahren bringt für Sie zwei zentrale Vorteile:

  1. Noch einfacher: Die Zahlungsfreigabe mithilfe von z.B. dem Fingerabdruck vereinfacht den Prozess. Statt PIN am Terminal geben Sie Transaktionen direkt am Smartphone frei.
  2. Noch schneller: Sie können die Freigabe schon vor dem Davorhalten vor das Karten-Terminal vornehmen. Einfach per Fingerabdruck authentifizieren und dann das Smartphone an das Terminal halten.

Siehe auch: Was ist ein Authentifizierungselement?

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Was bedeutet Drittanbieter und wer kann künftig auf meine Daten zugreifen?

Das Wichtigste zuerst: Nur Sie allein bestimmen, wer welche Informationen erhält. Wir als Bank geben keine Daten an Dritte weiter. Dennoch kann es auf Ihren Wunsch zu einem Austausch von bestimmten Daten kommen.

Dies ist dann der Fall, wenn Sie einen so genannten Drittanbieter beauftragen, in Ihrem Namen Zahlungsinformationen abzufragen oder Zahlungsdienste auszuführen. Ein klassisches Beispiel ist z.B. eine Finanzsoftware, die für Sie Informationen abruft, um Sie dann weiterzuverarbeiten. Ein anderes Beispiel sind Dienste wie z.B. Sofortüberweisung.de, mit denen Sie eine Überweisung auslösen. In diesem Fall wählt sich der Anbieter in Ihrem Namen in Ihr Online-Banking ein und übernimmt den Prozess.

Die Sicherheit Ihrer Daten war schon immer groß, mit PSD2 kommen nun aber einheitliche Pflichten und Richtlinien für alle Drittanbieter, die Ihnen mehr Überblick verschaffen sollen. Zudem werden zusätzliche Sicherheitsstandards etabliert, um Ihre Daten noch besser zu schützen.

Wir haben in unserer Internetfiliale Informationen und FAQ zum Thema für Sie zusammengestellt: www.bw-bank.de/psd2 

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Was ist ein Authentifizierungselement?

Eine zentrale Regelung von PSD2 sieht vor, dass künftig unterschiedliche Elemente von Kunden genutzt werden müssen, um Zahlungen oder ähnliches auszulösen. Dadurch soll die Identifikation der Kunden noch eindeutiger überprüfbar sein.

Als Elemente wurden festgelegt:

  • Wissenselemente: etwas, das nur der Kunde weiß (z.B. eine PIN)
  • Besitzelemente: etwas, das nur der Kunde besitzt (z.B. ein mobiles Endgerät)
  • Seinselemente (Inhärenz): ein persönliches Merkmal des Kunden (z.B. Fingerabdruck)

Am Kassen-Terminal ist dieses Verfahren bereits Praxis durch Einsatz der Karte (Besitz) und Eingabe der PIN (Wissen). Das Prinzip wird künftig auch beim Online-Banking sowie der Bezahlung mit Kreditkarten im Internet angewendet.

Siehe auch: Was sind individualisierte Authentifizierungsverfahren?

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